Helgas Blog 27. Oktober 2012

Liebe Ekuthuleni Freunde in der Johann Sonn Huette im Tiefenbachtal!

Waehrend Ihr heute tagt, haben wir in Gumtree unseren “Community Day”. Eingeladen sind die Kirchengemeindemitglieder, die Eltern der Kindergartenkinder, die Jugend, und die Schreiner der P.U. – die Lehrlinge sind automatisch mit von der Partie. Wir planen eine Haus und Hof Putzete, Muell und Schrottteile auflesen und eine neue Sickergrube fuer Lytons Haus ausheben. Wir hoffen dass viele Leute mit Ihren Werkzeugen kommen, und wir gemeinsam Ekuthuleni wieder auf Vordermann bringen. Ich werde mit ein paar starken Jungs die Umzaeunung fuer den Kindergartenspielplatz in Angriff nehmen. Wir wollen Rasen und Buesche pflanzen, muessen aber per Zaun, Ziegen und Kuehe abwehren die ansonsten alles Gruene auffressen wuerden.

Nachdem das Eku Wasser nun endlich wieder laeuft, ist ein positive Ruck durch alle Reihen gegangen, und wir haben uns als “Ekuthuleni-Zim Vorstand” mit den Vertretern der verschiedenen Abteillungs-Kommittees getroffen um unsere Zusammenarbeit zu koordinieren und zu verbessern.

 

Dabei sind im Bild von links: Thembinkosi Moyo (Bridgebuilders), Lyton Moyo (Pastor in Gumtree) Sindiso Khumalo (Pastor undd Schreiner in der P.U.) Saziso Mathe (Jugendpastor und Flaschner) Helga (ein bisle bei Allem mit dabei), Mr. Makena (Nachbar und Mitglied im Eku Vorstand) Mrs. Ngwenya (Vorsitzende des Kirchengemeinderates / Finanzkommittee) und vorne Mrs. Farakeza (Kindergaertnerin, Shalom Pre-School) (Es fehlen entschuldigt: Thulani Moyo (P.U.) Brighton Ncube ( Eku Vorstand) und Mischack Mugiyo (T.U)
Was mir am besten an unserer neuen Gruppe gefaellt?: Es wird beraten was fuer Ekuthuleni notwendig ist und ueberlegt was jede Abteillung selbst zum Gelingen beitragen kann. Manche Dinge kosten ja wirklich nicht viel. Die Kirchengemeinde hat zB. ihr Opfer des Gottesdienstes vom letzten Sonntag (normalerweise ca $15-20) dazu verwendet, Glas und Kitt fuer kaputte Fensterscheiben zu besorgen, die morgen waehrend des Community Day eingebaut werden. Dass wir alle von der Wasserkrise der letzten Monate direkt betroffen waren, und es gemeinsam geschafft haben die abgestuerzten Rohre wieder rauszuholen – nachdem uns gesagt worden war: “da gibts keine Rettung, Ihr braucht ein neues Bohrloch”- hat uns ermutigt, dass wir in vielen kleinen und grossen Dingen die Ekuthuleni betreffen, besser zusammenarbeiten koennen.
Als Ekuthuleni Vorstand Zimbabwe bedanken wir uns deshalb herzlich fuer Eure Unterstuetzung dieses Jahr, speziell bei der Anschaffung und Installation der neuen Rohre und Pumpe, was wir ohne Eure Hilfe nicht alleine geschafft haetten.
Es gibt natuerlich noch viele andere Baustellen: Naechste dringende Projekte sind:

1. Die Sickergrube fuer Lytons Haus vor der Regenzeit zu erneuern – die alte ist in sich zusammengebrochen. Dazu brauchen wir Baumaterialien wie Zement, Ziegel, Sand und Stahl fuer die Abdeckung.

Zum Glueck ist unser Jugendpastor ein Flaschner der die Bauarbeiten betreuen und die Installation selber machen kann.
2. Die Reparatur von  Fundamenten, Waenden, Dach und Tore fuer die Lehrwerkstatt.

Den Baum der die Risse verursacht hat, mussten wir “leider” faellen.
Bis Weihnachten soll auch das Dach fuer die P.U. fertig sein, dafuer haben wir ja bereits das meiste Material angschafft.
Von geplanten und getraeumten Projekten koennte ich noch viel erzaehlen, wir hoffen dass wir gemeinsam auch in Zukunft Schritt fuer Schritt Ekuthuleni verbessern und erweitern koennen.
Am wichtigsten ist uns allerdings nach wie vor – neben allen Projekten und Reparaturen – das Wohlergehen unserer Mitarbeiter, die Fortschritte und das persoenliche Wachstum der Lehrlinge, die Selbsstaendigkeit der ausgebildeten Schreiner, und die Zusammenarbeit der Gemeindemitglieder und der Leute in der Gumtree Nachbarschaft. In diesen Bereichen koennen wir als Ekuthuleni Mitglieder in diesen – weiterhin schwierigen politischen und wirtschaftlichen Verhaeltnissen – viel zu einer Verbesserung im Leben der Menschen in Zimbabwe beitragen.
Kuerzlich habe ich mit dem 15 jaehrigen Sohn von Thulani (der 1993-94 die Schreinerausbildung gemacht hat) unterhalten und ihn gefragt was er nach der Schule beruflich vorhat. Er antwortete:: ”I am going to be a laywer”. Dass er das auch schafft bezweifle ich nicht, er war naemlich eins der ersten Kinder die in den Shalom Kindergarten gingen. ….Ganz ganz liebe Gruesse an Euch alle, von Eurer Heliga (feet) in Afrika


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.