EKUTHULENI BERICHT Nr. 1 AUS ZIM 2018 – Der neue Ausbildungs-Jahrgang hat begonnen !!

Nqobizita, Sipho, Ntobeko, Nkosi, Effort, Wise, Alan und Michael heißen sie
–  die brandneuen Ekuthuleni Lehrlinge !

Die zweite Dame im Bild ist Mrs. Zulu. Sie wird bis September, als Teil eines Praktikums während Ihres Theologiestudiums, einmal in der Woche bei uns Bibelkunde, Haushaltung und Englisch unterrichten.

Die Lehrlinge werden sich im Einzelnen in den nächsten Monaten auf der Homepage vorstellen.

Seit Ausbildungsbeginn Anfang Februar haben wir alle Werkzeugkisten renoviert,

uns über Sicherheitsvorkehrungen in der Werkstatt informiert, eine Kochkiste gebaut und gelernt wie man Reis darin kocht, im Unterricht die Grundbegriffe der Werkzeugkunde durchgenommen,

den Gemüsegarten in Schuss gebracht und uns durch Team Building Aktivitäten gegenseitig etwas besser kennen gelernt.

Wir freuen uns auf gute Zusammenarbeit, sind gespannt auf neue Erfahrungen und interessante Lernprojekte.



Sturmschäden in Gumtree

Liebe Mitglieder und Freunde von Ekuthuleni,

nicht nur in Deutschland sind wir in diesem Jahr den Wetterkapriolen ausgesetzt, sind einige Dörfer und Städte bereits im Frühjahr extrem getroffen worden. Die Klimaverwerfungen schlagen auch in Zimbabwe immer wieder zu.

Von Helga und Mishack erreichten uns Bilder zu Sturmschäden in der PU – Production Unit der Ekuthuleni Schreinerei auf Gumtree.

STURMSCHADEN AM WERKSTATT DACH

Am Samstag Nachmittag den 17. September 2016 hat ein Sturm in Gumtree ein Viertel des Produktionswerkstatt Daches abgedeckt. Verletzt wurde niemand.

Zwanzig der 4,8 Meter und 3,6 Meter langen Dachplatten wurden bei einem fuer diese Jahreszeit sehr ungewöhnlichen Sturm vom Dachstuhl gerissen.

Für den Moment konnte der Schaden mit Plastikplanen und Plattenstücken notdürftig abgedeckt werden. Allerdings steht die Regenzeit im November bevor, und bis dahin sollte das Dach wieder eingedeckt sein.
Die Reparaturkosten für das Produktion Werkstatt Dach belaufen sich jedoch auf ca. 700 USD.

Zuletzt konnte im April das Dach der Ausbildungswerkstatt mit der Hilfe von Johannes Blank komplett renoviert werden. Dabei wurden der morsche Dachfirst und einige zerbrochene Dachplatten ausgetauscht. Diese Reparaturarbeiten haben mit Sicherheit weiteren Schaden an der Ausbildungswerkstatt verhindert.


3 Wochen Arbeitseinsatz in Simbabwe – 3

von Johannes Blank – das Richtfest in Gumtree – Teil 3

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Zurück in Bulawayo wollte ich mich von allen verabschieden und mich bei den Schreinerlehrlingen für die gute Mitarbeit bedanken.
Wir luden alle Lehrlinge, Mishack, John und Sikholiwe zu Helga nach Hause ein. Wir hatten Pizzateig vorbereitet. Für die jungen Afrikaner war Teig ausrollen und belegen eine ganz neue Erfahrung. Nachdem wir ca. 10 Bleche Pizza im Feuerofen in Helgas Garten gebacken und gegessen hatten, war die ganze Mannschaft satt. Die Zeit war so schön und kurzweilig, dass mein geplantes „Kommando Bimberle“-Spiel unter den Tisch gefallen ist.
In Deutschland gehört zu jedem handwerklich errichteten Dach ein Richtfest. Diese Tradition sollte bei unserem Dach auch nicht fehlen. Deswegen versammelten wir uns an meinem Abreisetag alle vor dem Werkstattdach. Helga kletterte auf die Leiter, dankte allen für die gelungene Arbeit und verlas den Richtspruch:  
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3 Wochen Arbeitseinsatz und Begegnungsreise Simbabwe – 2

von Johannes Blank — die Begegnungen in Simbabwe (Teil 2)

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Da ich meinen Aufenthalt nicht nur mit Arbeit verbringen wollte, fragte ich 2 der Schreinerlehrlinge, ob ich sie bei sich zu Hause auf dem Land besuchen darf. Legal und Nkosi waren schnell einverstanden und so machten wir uns mit öffentlichen Verkehrsmitteln – alte Busse, die in Deutschland seit 30 Jahren nicht mehr durch den TÜV gekommen wären – auf den Weg. Wir fuhren stundenlang auf einer Sandpiste über Stock und Stein und durchs Gebüsch, bis wir mitten im Nirgendwo ein kleines Dörfchen erreichten.
Zuerst besuchten wir Legal, dann Nkosi. Leider sind die Väter der beiden verstorben. Aber ich habe Legals Mutter und Nkosis Stiefmutter kennengelernt. Für mich war es schön, mal wieder das einfachste Landleben zu erleben. Die Lehm- und Strohhütten, Wasser aus dem Brunnen, frisch geschlachtete und auf dem Feuer gebratene Hühner und die sehr gastfreundlichen Menschen sind ein Grund für mich immer wieder raus aufs Land zu reisen.
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