Shalom Kindergarten

Neue Spielgeräte für den Shalom Kindergarten
Ein Bericht von Monika Unseld-Eisele

Eine Schaukel, das war bislang die Ausstattung des Spielplatzes des Shalom-Kindergartens – war!!! Aus einer Schaukel wurden vier und eine Wippe kam dazu. Sobald es wieder Wasser gibt sollen Obstbäume und Sträucher für einen grünen Rahmen sorgen. Geplant sind noch ein Sandspielbereich und ein Klettergerüst. Die fantastischen Schaukelgelenke und Schaukelsitze, sowie das Wippengelenk und die Griffe wurden von der Firma Seibel Spielplatzgeräte aus Hinderweidenthal gespendet – dafür ein herzliches Dankeschön!

Und ebenfalls ein Dankeschön an die Lehrlinge, die sich sehr engagiert und interessiert gezeigt haben. Ohne Peter Dube und natürlich Helga wäre das alles nicht zu verwirklichen gewesen!

Danke an das ganze Eku-Team!

Die Schaukel vor der Erweiterung

  

Die Aufhängung der Schaukel

Die „ausrangierten“ Wasserrohre werden für die Erweiterung der Schaukel zurechtgeflext.

  

Die Lehrlinge bearbeiten gemeinsam die Schaukel, Winkelmaße und Längen werden gemessen und berechnet, schließlich soll das neue Schaukelgestell das alter ergänzen. Mit der Bohrmaschine (rechts im Bild) werden in den neuen Träger die Löcher für die Aufhängungen gebohrt.

In Handarbeit werden die Metallteile in Position gebracht und mittels des neuen Trägers zusammengeschweißt. In Sachen Sicherheit, Arbeitsschutz usw. dürfen keine hohen Ansprüche gesetzt werden. Allerdings sind dem Erfindungsreichtum und der Nutzung von Alltagsgegenständen keine Grenzen gesetzt – das nennt man dann wohl Kreativität.

  

Schwierig in dieser Situation war nicht nur die Stabilisierung des wirklich schweren Metallträgers sondern auch Strom zur Verfügung zu haben. Der Generator musste zuerst repariert werden undwollte nur mit der neuen Batterie des Landcruisers anspringen. Aber wir haben das geschafft. Während ein Teil der Lehrlinge beim Schweißen der Schaukel halfen, mussten sich andere um die Fundamente kümmern. Wie ist wohl das richtige Betonrezept?

Mishack überwacht die Fundmentierung und packt natürlich selbst mit an.

Die Farbgestaltung überlassen wir den jungen Männern und auch das Aufhängen der Schaukelsitze.

Das erste „Wettschaukeln“ übernehmen wir selbst.

  

Der Bau der Wippe war erstaunlich aufwendig. Das Wippengestell wurde wieder aus den ausrangierten Wasserrohren von Peter Dube konstruiert und geschweißt. Den Wippenbalken „fanden“ wir auf dem Gelände von Ekuthuleni – ein Ast eines Eukalyptusbaumes. Das größte Problem war, dass wir keinen Bohrer mit entsprechend großem Durchmesser für das Wippenlager fanden. Letztendlich musste der Bohrer aus Südafrika importiert werden.

     

Die Kinder des Kindergartens, Nachbarskinder und die Kinder, die Sonntags zum Gottesdienst
kommen benutzen nun die neuen Spielgeräte.

     

 

 


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